Einige von Euch interessieren sich vielleicht für die Entstehung des
„legendären“ Autokinos Muri. Für all jene hier
die History:
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1997
Nach einem Jahr Aufenthalt kehrt Pirmin Breu aus den USA, genauer gesagt
aus San Diego, zurück. Dort hat er am eigenen Leib erfahren, wie
genial die Stimmung an Autokinos ist. Auch Beat Baumann, ein Kollege von
Pirmin, hat eine solche Idee. Gemeinsam beschliessen sie einen ebenso genialen
Event auf die Beine zu stellen.
Kurzerhand ist alles organisiert, ziemlich laienhaft jedoch, aber mit
einem kommunen Video-Beamer und einem handelsüblichen Videogerät
wird das erste Autokino Muri der Geschichte realisiert. Eingeladen
werden nur Freunde und Kollegen, es findet eine kleine
Openair-Privatparty auf dem Feld von Hanspeter Frey statt. Die
Leinwand ist provisorisch aus einfachen Zeltabdeckungsblachen eines
Festzeltes improvisiert. Vor, während und nach dem Film (es lief
„Christine“) konnte man an der Bar etwas trinken und sich
an der anschliessenden Party weiter amüsieren. Obwohl nur ca. 40
Personen mit ungefähr 15 Autos dieses Autokino miterleben, wird
beschlossen, diese Idee weiterzuführen. |
1998
Im zweiten Jahr machte man sich – noch immer begeistert vom
letzten Jahr - enthusiastisch an die Vorbereitungen zum zweiten
Autokino. Das Material war noch das selbe wie im Jahr zuvor. Auch die
Besucherzahl blieb ungefähr dieselbe, weil das Autokino noch
immer hauptsächlich im Freundeskreis stattfand. Trotzdem –
oder gerade darum – war klar, dass das Autokino zunehmend zu
einem Happening werden würde, bei dem es nicht auf den Konsum
ankam, sondern um die Gemütlichkeit, das gesellige Zusammensein
und einfach, um Spass zu haben. Aus diesem Grund war es auch nicht
das Ziel, gewinnorientiert zu arbeiten; die Veranstalter waren froh,
wenn die angefallenen Kosten gedeckt waren. |
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1999
In diesem Jahr wurde erstmals ein Festzelt organisiert, in welchem die
Bar stand, DJ’s coole Platten auflegten und die Party
stattfand. Bei diesem Autokino wurde beschlossen, einen
„Americars-Club“ zu gründen, denn immer öfters
kamen Freunde und deren Freunde mit alten Amerikanern. Zudem wurde
speziell zu diesem Anlass eine neue Blache angefertigt, man wollte
sich nicht mehr mit „Laienhaftigkeit“ zufriedengeben.
Dazu kam ein Standortwechsel auf ein benachbartes, besseres Feld. Da
jedes Jahr mehr Leute zum Murianer Autokino dazustiessen, beschloss
man, ab sofort ganz offiziell die Filmrechte des jeweils gezeigten
Filmes einzuholen, damit auch wirklich alles rechtlich korrekt
ablaufen konnte. |
2000
Ein Jahr der Highlights! Wieder gab es grössere Veränderungen:
Infolge des grossen Besucheransturmes des letzten Jahres wurde das
Festzelt grösser, die Beamer wurden immer besser, es wurden nur
noch Filme auf DVD’s abgespielt. Zudem holten sich Pirmin Breu
und Beat Baumann mit offizieller Erlaubnis eine Sendebelegung für
das Autoradio mit Reichweite von einigen hundert Metern, die endlich
das bequeme Mithören ermöglichte. In der Bar wurden
unterdessen V8-Burgers und Pommes Frites angeboten, und die Auswahl
der Getränke wurde erweitert. Als spezieller Höhepunkt –
neben DJ’s und Barbetrieb – strahlten Filmschaffende aus
dem Seetal ihr Erstlingswerk als Vorfilm aus. Zwar wurde an jedem der
stattgefunden Autokinos jeweils ein Vorfilm gezeigt (immer selbst
gedreht und als Info zum anschliessenden Film), jedoch noch nie in
diesem Ausmass. Nach dem Vorfilm lief in SCHWEIZER PREMIERE der
Deutsche Film „Bang Boom Bang“, von welchem noch heute
oft und gern gesprochen und geschwärmt wird. |
Vorderseite
Rückseite |
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2001
In diesem Jahr wurde das Gelände wieder gewechselt, an den
Standort, an dem das Autokino nun definitiv durchgeführt wird.
In diesem Jahr gab es erstmals zwei Filme zu sehen, und zwar je einen
am Freitag- und am Samstagabend. Bisher war es so, dass das Autokino
nur stattfand, wenn das Wetter es zuliess, jeweils am Freitag oder am
Samstag Abend. Es wurde beschlossen, Freitags einen eher „speziellen“
Film zu zeigen (solche mit „Filmgeschichte“, d.h.
„Kultfilme“ mit typisch Schwarzem Ami-Humor). Samstags
lief dann eine Komödie, sozusagen ein „Familienfilm“,
der tatsächlich auch Familien mit Kindern anlockte. Im Jahre
2001 traten an beiden Abenden Bands auf, die es schafften, das
Festzelt zum Toben zu bringen! Die Besucherzahl schaffte beinahe den
Sprung über die mystische 200 und viele der Autos waren alte
Amerikaner. Es kamen Leute aus der ganzen Schweiz – Berner,
Basler, Luzerner und sogar Tessiner kamen nach Muri, um sich diese
langsam legendäre Ambiance zu Gemüte zu führen. |
2002
Auch in diesem Jahr lief das Autokino wie geschmiert. Wieder wurde die
Küche mit allem Food und Drinks erweitert und verbessert. Die
Besucherzahl war in den gleichen Ausmassen wie auch schon das Jahr
zuvor. |
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2003
Das Autokino Muri 2003 ist bereits wieder
Geschichte. Das OK und die Mitglieder schauen auf einen
überwältigenden Anlass zurück, denn noch nie in der
Geschichte des Autokinos Muri wurde eine solch grosse Besucherzahl
verbucht! Noch nie konnten an einem Freitag Abend so viele
Amerikanische Autos gezählt werden, und noch nie waren so früh
alle V8-Burgers und Speed Pommes weg gegessen… Unterstützt
wurden wir dabei von herrlichstem Wetter und wunderbar angenehmen
Temperaturen bis spät in die Nacht – und zwar genau von
Freitag morgen bis Sonntag Mittag. Gott scheint ein Amifahrer zu
sein! |
2004
Viele Hightlights hat uns dieser
Anlass geboten, angefangen bei den wunderschönen Autos mit ihren Besitzern, die uns an beiden Abenden zahlreich
besuchten, bis hin zu der wirklich rockenden Band THE BAHAREEBAS und einer mehr amüsanten als ärgerlichen
Schlammschlacht am Samstagabend. Auch dieses Jahr hat es der Wettergott im Grossen und Ganzen nicht schlecht
mit uns gemeint, obwohl wir zeitweise schon etwas skeptisch waren, weil es an beiden Tagen den Nachmittag durch
aus allen Kübeln geschüttet hatte.Gekommen sind die Besucher trotzdem, noch zahlreicher, als das wir es eigentlich
erwartet haben. Das sind Momente, in denen wir wissen, wofür wir arbeiten und eine solche Veranstaltung auf die
Beine stellen. |
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2005
Viel erfreuliches, lustiges und spannendes haben wir dieses Mal erlebt! Als erstes sehr erwähnenswert ist sicher
unsere unglaubliche Präsenz in den Zeitungen von nah und fern, so haben grössere Zeitungen wie die Zuger- und die
Luzerner Zeitung, wie auch die Aargauer Zeitung und sogar die Automobil Revue über das Autokino berichtet, meist sogar mit genialen Fotos!
Leider haben jedoch nicht alle Zeitungen nur positives schreiben wollen so im Vorfeld unser Regionalblättchen.
Dies wurde aber mit einem tollen Bericht nach dem Anlass nachgebessert. Viele Besucher haben sich jedoch nicht
sonderlich von dem 'besagten Bericht' beeindrucken lassen. Der Andrang an beiden Abenden hat uns alle sehr
positiv überrascht, auch weil das Wetter dieses Jahr aus Sicht der Temperaturen hätte besser sein können.
Ausserdem haben wir das erste Mal in der Geschichte des Autokinos Besucher von über 12 Kantonen begrüssen dürfen,
das spricht doch Bände!
Natürlich gabs auch wieder mal kleine Zwischenfälle; der Samstagsfilm, der am Freitagabend zu laufen begann
oder Hamburgerbrote, welches zu bröckeln beginnt, wenn man es nicht mit der original V8-Burgers-Esskultur zu
essen versucht... Aber genau solche kleinen Patzer machen doch das Autokino aus und umso liebenswerter. Nobody
is perfect!
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2006
Das Autokino 2006 stand im Zeichen des 10-jährigen Jubiläums. Aus
diesem Anlass zeigte die Crew am Freitagabend den Dokumentarfilm über
den legendären Rennfahrer Jo Siffert und am Samstagabend konnten die
Besucher die fabelhaften Blues Brothers bewundern. Dieses Jubiläum
wurde mit einigen Attraktionen geschmückt, wie z.B. eine
Bildergalerie zur Entstehungsgeschichte des Autokinos. Auch der
Vorfilm stand ganz im Zeichen der Geschichte und zeigte kurz den
Werdegang des Autokino Muri auf.
Nach über einem Monat mit hoch sommerlichen Temperaturen freuten
wir uns alle auf das Autokino welches wie immer am letzten
Juliwochenende stattfand. Just auf dieses Wochenende zeichnete sich
ein Wetterwechsel ab. Nach bangen Stunden des Wartens auf die
Prognosen des "Meteorolügen" konnten wir unsere Cabrios getrost aus
den Garagen holen. Petrus musste ein US-Car Fan sein. Auch die
Küchencrew widmete sich voller Elan den Bedürfnissen der hungrigen
Besucher nach Pommes und dem national berühmten V8-Monster-Burger
(natürlich nur erhältlich mit Bröselbrot). Erstmals konnten wir auch
einen tollen Eis Wagen präsentieren, was vor allem unseren jungen
Gästen sehr gefiel.
An dieser Stelle möchten wir nach Zehn Jahren Autokino nicht
vergessen all jenen zu danken, die uns in den ganzen Jahren immer
unterstützt haben: Ihr, die Besucher und Freunde des Autokino Muri.
Durch eure Treue und eure Anregungen fanden wir immer wieder den Mut
auch in schwierigen Situationen weiterzumachen. Kritik beflügelte uns
jedesmal wieder und Lob entschädigte für all die vielen Aufgewendeten
Stunden. Auch allen unseren Helfern und Sponsoren sei an dieser
Stelle gedankt, denn ohne eure Unterstützung wäre es gar nicht
möglich das Autokino durchzuführen.
In diesem Sinne sehen wir gespannt dem nächsten Anlass entgegen und
freuen uns möglichst viele Gäste vom letzten Jahr wieder auf dem
Platz begrüssen zu dürfen. |
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2007
Bereits ist das Autokino Muri 2007 wieder Geschichte! Lange
Vorbereitungszeit, viele Mühen bei der Filmwahl und viel Liebe
fürs Detail zahlten sich schliesslich wieder aus und das Echo unserer
Gäste spricht für sich. Sehr erwähnenswert ist sicher die
unglaubliche Präsenz einiger US-Car Clubs, welche mit ihren
Delegationen ein Stelldichein gaben.
Der Andrang am Freitagabend hat uns alle sehr positiv überrascht.
Am Freitag durften wir 120 Autos, davon 57 amerikanischer Bauart
auf dem Platz begrüssen. Leider war der Samstag dann eher spärlich
besucht. Auf jeden Fall durften die 42 Autos wiederum ein
schönes Autokino erleben. Das Wetter hat dieses Jahr gut mitgespielt und
der Regen, von unseren Wetterfröschen für Samstag ach so arg
angekündigt, blieb erwartungsgemäss aus.
Zu unserer Freude wurde über das Autokino Muri 2007 ein toller Filmbeitrag erstellt, welchen ihr
hier sehen könnt.
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2008
Was für ein Autokino! Das Wetter liess bis auf einen kleinen Regenguss am Samstagnachmittag nichts zu wünschen übrig.
Tolle Fahrzeuge aller Marken tragen immer wieder zu einem sensationellen Ambiente bei. Dieses Jahr hat alle Rekorde
gebrochen. Besucher aus 14 Kantonen gaben uns die Ehre. Noch nie durften wir so viele Gäste an beiden Tagen begrüssen.
Mit einem Andrang dieses Ausmasses haben wir nicht gerechnet.
Prompt gingen uns die V8 Monster-Burger aus. An dieser Stelle nochmals eine Entschuldigung an alle, die ohne Burger
blieben. Wie jeder sicherlich nachvollziehen kann, ist das Abschätzen der benötigten Mengen für die Küchencrew jedes
Jahr eine Herausforderung. Wir werden uns auf das nächste Jahr etwas einfallen lassen, damit es nicht wieder zu solch
einem Engpass kommt.
In diesem Jahr war die Neuerung vor allem kulinarischer Art. Wir konnten die Qualität unserer V8 Monster-Burger mit
der tollen Unterstützung einer lokalen Bäckerei von Muri verbessern: das berühmt, berüchtigte Zerbrösel-Brot hat
ausgedient, von nun an dürfen wir unseren Gästen einen mehr als würdigen Nachfolger offerieren.
Auch die Presse hat sensationelle Berichte im Vorfeld und auch nach dem Event abgedruckt.
Es scheint um das Autokino Muri hat sich eine treue Fangemeinde gebildet, was uns natürlich sehr erfreut und
ermutigt, weiterzumachen.
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2009
Das Autokino 2009 stand unter einem besonderen Stern. Dieses Jahr
mussten wir beweisen, dass auch Schlamm und Morast uns nicht davon
abhalten können, die Vorführung durchzuführen. Durch die Belegung von
Weizen auf dem letztjährigen Gelände mussten wir auf ein höher gelegenes
ausweichen. Mit Sorge verfolgten wir den Wetterbericht der da nichts
Gutes prophezeite. Die Schlammschlacht zeichnete sich bereits am frühen
Freitagabend ab, als es einfach weiterregnete – entgegen den Vorhersagen
der Meteorologen. Dies sorgte bei uns nicht gerade für Hochstimmung.
Nicht nur wegen des zu erwartenden Schlammbades bei der Auffahrt auf den
Platz, sondern auch wegen den technischen Problemen, welche mitunter bei
nassem Wetter gerne auftreten können, im speziellen bei elektrischen
Geräten.
Doch der Regen liess allmählich nach und eine trockene Phase bescherte
uns sogar etwas Sonnenschein, wenn auch nur für kurze Zeit. Wie gesagt,
die Schlammschlacht war eröffnet und wir versuchten, so gut es ging, die
Besucher auf den Platz zu lotsen. Bald war klar, dass nur noch ein
beherzter Anlauf nutzte, um nicht auf halber Strecke festzustecken. Die
einen waren etwas zögerlich und dies rächte sich sogleich durch das
nicht erreichen des oberen Wendepunktes. Doch zahlreiche Helfer
vom Autokino schoben die Fahrzeuge die letzten Meter nach oben. Dass
dies nicht nur ärgerlich, sondern auch grossen Unterhaltungswert hatte,
zeigte die Menschentraube am Wegesrand – des einen Freud, des anderen
Leid – und so konnten diejenigen, welche steckengeblieben waren im
Anschluss auch noch Leidensgenossen anfeuern, welchen es nicht besser
erging.
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